Alle Inhalte auf dieser Website dienen der allgemeinen Information zu digitalem Vertrieb und ersetzen keine individuelle Beratung. Ergebnisse können variieren.

Wie ich an digitale Vertriebsprojekte herangehe

Früher galten bunte Projektpläne als Beweis für Fortschritt, heute zählen nachvollziehbare Entscheidungen und Systeme, die im Alltag tragen. Meine Methode Fokus, Fluss, Feedback übersetzt dieses Bedürfnis nach Klarheit in eine wiederkehrende Abfolge von Schritten, die Sie in jedem digitalen Vertriebsprojekt einsetzen können.

Fokus

Klarheit vor Aktivität

Ich beginne jedes Projekt mit einem nüchternen Blick auf Ziele, Geschäftsmodell und Ausgangslage. Statt sofort Maßnahmen zu sammeln, kläre ich, welche Fragen wir überhaupt beantworten wollen und welche Rahmenbedingungen gelten. So vermeiden wir Diskussionen über Detailfunktionen, bevor klar ist, wofür digitale Kanäle in Ihrem Vertrieb eigentlich stehen sollen.
Fluss

Verkauf als System denken

Anschließend analysiere ich, wie Informationen, Entscheidungen und Aufträge tatsächlich durch Ihre Organisation laufen. Ich zeichne Prozesse, Datenflüsse und Verantwortlichkeiten entlang der Kundenreise nach und markiere Brüche, Schleifen und Grauzonen. Aus diesem Flussbild entstehen die Hebel, an denen wir mit Ihnen gemeinsam ansetzen können.

Feedback

Lernen fest einbauen

Statt Projekte linear zu planen, baue ich gezielte Rückkopplung ein: Wir definieren Kennzahlen, Beobachtungspunkte und qualitative Feedbackschleifen mit Vertrieb, Service und Kundinnen. Jede Etappe wird mit Blick auf diese Signale bewertet, bevor die nächste startet. So bleiben Sie steuerungsfähig, auch wenn Annahmen sich als unvollständig erweisen.
Dialog

Gemeinsam statt einsam entscheiden

Ich halte nichts von Entscheidungen im stillen Kämmerlein. Deshalb gehört zu meiner Methode, unterschiedliche Perspektiven strukturiert zusammenzubringen: Geschäftsführung, Vertrieb, IT, manchmal auch Logistik und Controlling. In moderierten Runden werden Spannungen sichtbar gemacht, ohne Schuldige zu suchen – das schafft eine Grundlage für tragfähige Kompromisse.

Beraterin führt ein strukturiertes Interview mit Vertriebsmitarbeiter im Büro

Bestandsaufnahme und Interviews

Zu Beginn steht eine kompakte, aber gründliche Aufnahme der Realität: Ich sammle vorhandene Unterlagen, führe Gespräche mit Schlüsselpersonen und schaue mir zentrale Systeme an. Ziel ist nicht Perfektion, sondern ein belastbares Bild, wie digitaler Vertrieb heute tatsächlich funktioniert – inklusive Widersprüchen, Schattenprozessen und ungeklärten Zuständigkeiten.

Team diskutiert vor einem Whiteboard verschiedene Szenarien für digitalen Vertrieb

Zielbilder und Roadmap

Auf Grundlage der Analyse skizziere ich gemeinsam mit Ihnen Zielbilder und eine erste Roadmap. Wir definieren Prinzipien, priorisieren Handlungsfelder und legen fest, welche Kennzahlen und Beobachtungen später zur Bewertung dienen. Dieses Zwischenresultat ist ein wichtiger Meilenstein: Alle Beteiligten sehen, worauf sie sich einlassen würden, bevor Umsetzungsverträge geschlossen werden.

Mitarbeitende nehmen an einer Schulung zu neuen Vertriebstools teil

Pilotierung und Begleitung

Anschließend setzen wir ausgewählte Schritte in einer kontrollierten Pilotphase um. Prozesse werden angepasst, Schnittstellen getestet, Teams geschult. Ich begleite Abstimmungen, halte Entscheidungen fest und sammle systematisch Rückmeldungen aus dem Alltag. So entsteht ein realistisches Bild der Wirkung, bevor umfangreiche Rollouts starten.

Beraterin und Führungskräfte sitzen am Tisch und bewerten Projektergebnisse

Review und kontinuierliche Anpassung

Zum Abschluss der ersten Runde ziehen wir Bilanz: Wir vergleichen geplante und tatsächliche Effekte, bewerten Nebenwirkungen und halten Lerneffekte fest. Auf dieser Basis entscheiden wir, welche Elemente skaliert, angepasst oder verworfen werden. Parallel aktualisieren wir die Roadmap und definieren nächste Etappen. Dieser Zyklus aus Planen, Testen und Nachschärfen bildet die Grundlage für kontinuierliche Optimierung.

Der Kernrahmen meiner Arbeit

Statt auf einen großen Wurf zu setzen, der erst am Ende bewertet werden kann, zerlege ich digitale Vertriebsinitiativen in fünf klar erkennbare Schritte. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und liefert Einsichten, bevor größere Verpflichtungen eingegangen werden – das ist der Kern meines Ansatzes, um Komplexität handhabbar zu machen.

01

Fragen und Ziele schärfen

Ich starte jedes Projekt mit wenigen, klaren Fragen: Was soll sich im Vertrieb aus Ihrer Sicht konkret ändern, welche digitalen Kanäle spielen heute welche Rolle, wo tut es bereits weh. Wir sammeln Fakten und Erwartungen, ohne sie vorschnell zu bewerten. Erst wenn dieses Bild steht, formulieren wir eine überschaubare Frageliste, die das Projekt beantworten soll – Grundlage für alle weiteren Schritte.

02

Ist Zustand sichtbar machen

Anschließend gehe ich dorthin, wo Arbeit wirklich passiert: in Systeme, Reports und Gespräche mit Menschen aus Vertrieb, Service und IT. Ich lasse mir zeigen, wie ein Auftrag heute durchläuft, wo Daten herkommen und welche Umwege sich eingeschlichen haben. Diese Beobachtungen halte ich in einfachen Skizzen fest, die wir gemeinsam diskutieren. So entsteht ein geteiltes Verständnis der Ausgangslage, das mehr ist als eine abstrakte Prozessgrafik.
03

Optionen entwickeln und bewerten

Auf Basis dieser Einsichten entwerfe ich mehrere Optionen, wie digitale Kanäle, Prozesse und Systeme neu zusammenspielen könnten. Wir diskutieren Annahmen, Abhängigkeiten und Risiken offen und priorisieren gemeinsam. Das Ergebnis ist eine pragmatische Roadmap mit Etappen, die Sie intern vertreten können – inklusive Punkten, an denen bewusst Entscheidungen vertagt werden.

04

Pilotieren und dokumentieren

Gemeinsam wählen wir eine erste Etappe, die überschaubar genug ist, um sie zu testen, und relevant genug, um spürbare Effekte zu erzeugen. Ich begleite Ihr Team bei der Umsetzung, moderiere Abstimmungen zwischen Bereichen und achte darauf, dass Entscheidungen und Änderungen nachvollziehbar dokumentiert werden. So wächst Vertrauen in den Prozess, nicht nur in das Ergebnis.

05

Auswerten, lernen, weitergehen

Nach der Pilotphase werten wir gemeinsam aus: Was hat funktioniert, was nicht, welche Annahmen waren zu optimistisch oder zu vorsichtig. Auf dieser Basis entscheiden wir, ob und wie wir die Lösung verbreitern, anpassen oder verwerfen. Dieser Schritt wiederholt sich mit jeder Etappe und macht aus der Methode einen lernenden Rahmen statt eines starren Plans.

Wie Umsetzung wirklich greift

Früher wurden Tools eingeführt und Teams sollten sich irgendwie anpassen, heute wissen wir, dass digitale Transformation im Vertrieb nur funktioniert, wenn Technologie, Menschen und Prozesse bewusst aufeinander abgestimmt werden. In meiner Arbeit verbinde ich diese Ebenen Schritt für Schritt: Wir starten mit einer schonungslos ehrlichen Bestandsaufnahme, gestalten dann neue Abläufe gemeinsam mit den Beteiligten und sorgen dafür, dass Trainings, Dokumentation und Steuerung nicht als Anhängsel, sondern als integraler Teil des Projekts mitlaufen.

1

Realitätscheck von Systemen und Prozessen

Ich beginne mit einer strukturierten Analyse Ihrer bestehenden Systemlandschaft, Vertriebsprozesse und Rollen. Gemeinsam mit Ihrem Team identifiziere ich typische Bruchstellen: doppelte Dateneingaben, widersprüchliche Preislogiken, unklare Zuständigkeiten. Diese Beobachtungen dokumentiere ich transparent und priorisiere sie mit Ihnen nach Relevanz. Ziel ist ein geteiltes Bild, das Technik, Organisation und Kundenerlebnis gleichzeitig berücksichtigt.
In Workshops und Einzelinterviews höre ich zu, wie Menschen in Vertrieb, Service, IT und Logistik tatsächlich arbeiten. Ich lasse mir Bildschirme zeigen, Exporte erklären und Ausnahmen schildern – gerade dort versteckt sich oft die Wahrheit über Prozesse. Parallel sammele ich vorhandene Prozessdokumentationen, Organigramme und Reports und halte fest, wo sie mit der gelebten Praxis kollidieren. Aus diesen Puzzleteilen entsteht ein visuelles Modell Ihrer Vertriebslandschaft: Systeme, Datenflüsse, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten. Ich markiere Stellen, an denen Entscheidungen hängenbleiben, Informationen versanden oder Kundinnen je nach Kanal unterschiedliche Antworten erhalten. Dieses Modell ist bewusst ungeschminkt und dient als Grundlage für alle weiteren Schritte. Sie sehen, wo Technik bremst, wo Organisation schwimmt und wo beides erstaunlich gut funktioniert – und können so informierte Entscheidungen treffen, statt auf Bauchgefühl zu vertrauen.
2

Gemeinsame Zielbilder und Leitplanken

Auf Basis des Realitätschecks entwickle ich gemeinsam mit Ihnen Zielbilder, die mehr sind als hübsche Folien: Sie beschreiben, wie Technologie, Teams und Abläufe zusammenspielen sollen. Wir klären, welche Rolle E Commerce, Marktplätze und digitale Kanäle in Ihrem Gesamtvertrieb einnehmen und welche Prinzipien gelten sollen – etwa zu Preislogik, Datenhoheit oder Serviceversprechen.

Ich moderiere Workshops, in denen wir entlang konkreter Kundenszenarien denken: Wie erlebt eine Bestandskundin eine Nachbestellung, wenn sie den Außendienst, den Webshop oder einen Marktplatz nutzt. Wo liegen heute Brüche, welche davon sind akzeptabel, welche nicht. Aus diesen Diskussionen leiten wir Prinzipien ab, die als Leitplanken für spätere Detailentscheidungen dienen. Anschließend überführen wir diese Prinzipien in greifbare Zielbilder: grobe Prozessskizzen, Verantwortungsmatrizen, Datenflüsse. Wichtig ist mir, Zielkonflikte nicht zu kaschieren, sondern zu markieren: etwa zwischen individueller Preisgestaltung und Transparenz, zwischen zentraler Steuerung und lokaler Freiheit. So entsteht ein gemeinsamer Referenzrahmen, auf den Sie sich immer wieder beziehen können, auch wenn Projekte wechseln oder neue Personen hinzukommen.

3

Etappierte Roadmap mit klaren Kriterien

Wenn klar ist, wohin die Reise gehen soll, breche ich die Veränderung in handhabbare Etappen herunter. Wir definieren, welche Prozesse zuerst angepasst werden, welche Systeme in welcher Reihenfolge betroffen sind und wie Teams Schritt für Schritt mitgenommen werden. Jede Etappe erhält klare Ziele, Annahmen und Kriterien, an denen wir später bewerten, ob sie funktioniert.

Ich erstelle mit Ihnen eine Roadmap, die technische, organisatorische und menschliche Aspekte zusammenführt. Dazu gehört ein Etappenplan mit Abhängigkeiten, aber auch eine Betrachtung der Belastung für Teams: Wer hat wann welche Mehrarbeit, wo brauchen wir Entlastung oder temporäre Unterstützung. Für jede Etappe halten wir fest, welche Entscheidungen getroffen werden müssen, welche Risiken bestehen und welche Alternativen im Raum stehen. Trainings, Kommunikationsmaßnahmen und Anpassungen von Rollenprofilen plane ich nicht separat, sondern eingebettet in die jeweiligen Schritte. So entsteht ein realistischer Takt, der Raum für Lernen lässt, ohne das Tagesgeschäft zu überfordern.
4

Umsetzung mit Change im Alltag verankern

Technologieeinführung ohne Menschen ist Theorie. Deshalb kombiniere ich technische Umsetzung konsequent mit begleitender Veränderungsarbeit. Ich unterstütze Ihr Team dabei, neue Abläufe zu testen, Rückmeldungen zu sammeln und diese strukturiert in Anpassungen einfließen zu lassen. Schulungen, Hilfsmittel und Dokumentation werden entlang realer Arbeitssituationen gestaltet, nicht entlang von Feature Listen.

Gemeinsam mit internen Verantwortlichen oder externen Partnern richte ich Piloten ein, in denen neue Prozesse und Funktionen mit einer begrenzten Nutzergruppe ausprobiert werden. Wir definieren vorab, welche Beobachtungen relevant sind: etwa Bearbeitungszeiten, Fehlerquellen, Rückfragen, Stimmung im Team. Trainings erfolgen bevorzugt in kleinen, aufgabennahen Formaten: kurze Sessions entlang konkreter Fälle, ergänzende Checklisten, einfache Leitfäden. Ich achte darauf, dass Rückmeldungen nicht im Projektteam steckenbleiben, sondern ihren Weg in Entscheidungen finden. Wo nötig, passen wir Rollenbeschreibungen, Übergaben oder Verantwortlichkeiten an. Ziel ist, dass neue Arbeitsweisen nicht als zusätzliches Projekt, sondern als Teil des normalen Vertriebsalltags wahrgenommen werden.

5

Review, Lernen und gezielte Skalierung

Nach jeder größeren Etappe halte ich bewusst inne. Wir schauen gemeinsam auf definierte Kennzahlen, qualitative Rückmeldungen und offene Punkte. Was hat funktioniert, was nicht, was hat unerwartete Nebenwirkungen erzeugt. Diese Reflexion ist kein Schönwettertermin, sondern ein ehrlicher Abgleich von Annahmen und Realität – Grundlage dafür, ob und wie wir skalieren.

Ich bereite Reviews so auf, dass sie mehr liefern als eine Projektstatus Folie. Wir vergleichen geplante Ziele mit tatsächlichen Entwicklungen, analysieren Ursachen und halten Lerneffekte fest – auch dort, wo Zahlen scheinbar unspektakulär sind. Wichtig ist mir, dass sowohl harte Fakten als auch weiche Signale Raum bekommen: Beschwerden, informelle Rückmeldungen, Spannungen zwischen Bereichen. Auf dieser Basis entscheiden wir gemeinsam, ob eine Etappe stabil genug ist, um sie zu verbreitern, wo nachjustiert werden muss und ob ursprünglich geplante Schritte gestrichen oder verschoben werden sollten. Diese Schleife schützt vor blindem Durchziehen von Plänen und ermöglicht, Ressourcen dorthin zu lenken, wo sie tatsächlich Wirkung entfalten.

Warum ich auf Fokus, Fluss, Feedback setze

Viele Methodenversprechen klingen beeindruckend, bis sie mit gewachsenen Strukturen kollidieren. Mein Ansatz ist absichtlich nüchtern gehalten, damit er in Ihrem Alltag Bestand hat – mit klaren Schritten, dokumentierten Annahmen und Raum für ehrliches Feedback.

Die Methode ist bewusst unspektakulär aufgebaut, damit sie auch dann noch funktioniert, wenn der Projektalltag anstrengend wird und glänzende Präsentationen längst vergessen sind.
Arbeitsprinzip 01
Lea Schneider

Gründerin und Lead Consultant

02
Lea Schneider
03
Lea Schneider Sparringspartnerin für E Commerce
Arbeitsprinzip 04
Lea Schneider Beraterin für digitalen Vertrieb
Nächster sinnvoller Schritt

Wenn Sie meine Vorgehensweise live erleben möchten

Sie haben Ihre eigene Geschichte mit Digitalprojekten: ambitionierte Roadmaps, zähe Abstimmungen, vielleicht ein Webshop, der nie ganz angekommen ist. Meine Methode ist kein Zaubertrick, sondern ein Gerüst, das genau diese Erfahrungen ernst nimmt und sie in überprüfbare Schritte übersetzt. Erst schauen wir hin, dann ordnen wir, dann entscheiden wir gemeinsam, was wirklich umgesetzt wird – ohne Show, mit dokumentierten Annahmen und der ehrlichen Möglichkeit, Nein zu sagen.

Wie Sie die Methode für sich testen können

Wenn Sie bis hier gelesen haben, wissen Sie: Ich verspreche keine Abkürzungen, sondern einen klaren Rahmen, in dem digitale Vertriebsthemen sortiert werden. Im ersten Gespräch gehe ich mit Ihnen Ihre aktuelle Situation durch, spiegele typische Muster und prüfe offen, ob mein Ansatz Fokus, Fluss, Feedback zu Ihren Fragen passt. Wir klären, welche Etappe realistisch als Nächstes ansteht, welche Personen sinnvollerweise dabei sein sollten und welches Format zu Ihren Ressourcen passt. Ergebnisse können variieren, aber ein strukturierter Blick von außen hilft fast immer, interne Diskussionen zu entwirren.

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